Erinnern

Anlässlich unseres 25 jährigen Jubiläums erinnerten wir an „Euthanasie“ in der Nazi-Zeit. In Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz und der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg, Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, veranstalteten wir Workshops für unsere MitarbeiterInnen und auch Abendveranstaltungen für alle Interessierten. Die Auseinandersetzung mit der unsäglichen deutschen Geschichte zeigte uns deutlich, vor welchem geschichtlichen Hintergrund das Menschenbild der Lebenshilfe geprägt wurde. Ebenso führten wir in Leichter Sprache durch die Ausstellung.

Um Menschen mit Behinderung die Teilhabe an gesellschaftspolitischen und kulturellen Bildungsangeboten in Erfurt zu ermöglichen, führen wir in leichter Sprache durch die Dauerausstellung »Techniker der ›Endlösung‹« am Erinnerungsort Topf & Söhne. Dabei erhalten TeilnehmerInnen einen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus und der Beteiligung der Erfurter Firma an den Massenverbrechen in den Konzentrationslagern.
 
Zu öffentlichen Führungen in Leichter Sprache im Erinnerungsort
laden wir 2017 jeweils von 15:00-17:00 Uhr ein am
  • 11. Februar
  • 08. April
  • 15. Juli
  • 07. Oktober

Information in Leichter Sprache:
Führung durch die Ausstellung am Erinnerungsort

Die National-Sozialisten, auch Nazis genannt, haben sehr viele Verbrechen begangen.
Wir sprechen über die Nazi-Zeit von 1933 bis 1945.
Sie lernen die Firma Topf & Söhne kennen.
Hier arbeiteten Menschen, die den Nazis bei der Ermordung von Menschen halfen.
Wie haben die Leiter und Techniker dieser Erfurter Firma mit den National-Sozialisten zusammengearbeitet?
Wir möchten mit dieser Führung an die vielen Opfer in der Nazi-Zeit erinnern.
Wir möchten, dass die Opfer nicht vergessen werden.

Die Führung dauert ungefähr 2 Stunden.

Sie können auch eine Führung anmelden bei:

Rebekka Schubert
Telefon: 0361 655-1682
E-Mail: lernort.topfundsoehne@erfurt.de