Lebenshilfe ErfurtIn unserer inklusiven Kantine INKA haben Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John & die Leiterin der Agentur für Arbeit Thüringen Mitte Irena Michel die Schürzen umgebunden und unser Team tatkräftig unterstützt. Ein kurzes, aber eindrucksvolles „Praktikum“ in Thüringens größtem Inklusionsunternehmen, in dem rund 250 Mitarbeitende mit & ohne Behinderungen gleichberechtigt zusammenarbeiten. Unser Geschäftsführer Holger Lehmann erklärte, warum Inklusionsunternehmen wie die Lebenshilfe Erfurt Service gGmbH eine so wichtige Rolle spielen: Wir arbeiten im Wettbewerb – und zwar vollumfänglich. Wir bieten individuelle Unterstützung, wo andere an Grenzen kommen. Wir wirken dem Fachkräftemangel aktiv entgegen. Gute Inklusion braucht starke Partner. Dieser Tag hat erneut gezeigt: Inklusionsunternehmen stärken Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen.
Ob Gastronomie, Grünpflege, Reinigung oder Pflege: Als gemeinnütziges Unternehmen müssen wir uns am Markt behaupten, wie jeder andere Anbieter auch. Gleichzeitig ermöglichen wir Menschen mit Behinderungen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu branchenüblichen Löhnen – echte Teilhabe mitten im Arbeitsleben.
Unsere Mitarbeitenden haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb schaffen wir
• maßgeschneiderte Arbeitsplätze & technische Ausstattung
• flexible Lösungen bei Arbeitszeiten & Aufgaben
• und eine kontinuierliche Begleitung durch unsere Jobcoaches.
Sie unterstützen bei Praktika, Ausbildung, beruflicher Orientierung und im Arbeitsalltag.
Mit theoriereduzierten Ausbildungen, passgenauen Qualifizierungswegen und alternativen Zugängen zum Arbeitsmarkt bieten wir Chancen für Menschen, die sonst wenige Perspektive hätten. Hier bedarf es noch mehr Aufklärung und offene Zusammenarbeit!
Dazu zählen die Agentur für Arbeit, Bildungsträger, kommunale und landesweite Behörden. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, Barrieren abzubauen, Förderbedingungen zu verbessern und berufliche Teilhabe für alle zu ermöglichen.